Wir hatten vor ca. 2 Wochen einen Termin mit unserer Küchenberaterin zum Aufmaß nehmen der Küche. Jetzt wo alle Wände stehen und verputzt sind, kann man die richtigen Maße nehmen. Das lief leider nicht ganz reibungslos wie ihr es schon an der Überschrift erahnen könnt…
Hürde 1: Maße haben sich geändert
Die Wand am Fenster ist nach Fertigstellung Rohbau leider 2cm kürzer als auf den Grundrissen-Plänen. Das ist ein Risiko, dass wir schon bei Erstellung der Küchenplanung wussten, da die Maße im Grundriss Rohbaumaße waren. Die können sich daher vom Ausbaumaß (fertiggestellter Bau) unterscheiden. Der Putz trägt auf.
Dafür, dass uns an der einen Wand 2cm fehlen, ist die andere Wand (zum Flur hin) 10cm länger. Das lag daran, dass wir zur Küchenplanung im Okt 2021 noch nicht die finalen Grundrisse mit der offenen Küche hatten und die Länge aus einem ähnlichen Grundriss entnommen haben. Dass das nicht ganz passen kann wussten wir, aber wir brauchten ja eine Grundlage. Nach Erhalt der Grundrisse war die Küchenplanung natürlich schon abgeschlossen und wäre ohnehin erst bei Aufmaß wieder angepasst worden wenn nötig. Also jetzt und es ist nötig. 😉
Aufgrund der längeren Wand wäre der Durchgang zur Küche (zumindest gefühlt schmaler geworden als wir uns das vorgestellt haben. Daher haben wir die Theke als auch den Schenkel der Küche an der Flurwand um 10cm gekürzt. Zur besseren Veranschaulichung haben wir mit den Dämmungspäckchen gearbeitet und haben damit die Küche „nachgebaut“

Wie wir im darauffolgenden Planungstermin feststellten, bedingten die 2 fehlenden Zentimeter einen etwas schmaleren Spülenschrank und damit auch eine Änderung des Mülleimersystems im Schrank. 50er, statt 60er Schrank.
Hürde 2: Schüller hat die Glasfronten gestrichen ! 😮
Nach dem Aufmaß gings dann an die Aktualisierung der Planung. Die Kürzung der Theke erfordete eine komplette Umplanung derselben. Das Ergebnis seht ihr unten. Nach ca. 3h Planerei – herzlichen Dank an unsere Küchenberaterin für die Engelsgeduld mit uns und der Kreativität – sollte es dann an die Bestellung gehen. Dabei fiel auf, dass Schüller (Hersteller der Küche) die von uns gewünschten Glas-Fronten aus dem Programm genommen und durch schnöde Fronten mit Polymer-Glas ersetzt hat. Schöner Marketingname für Kunststoffglas, das garnix mehr mit Glas zu tun hat. Man sieht es ihnen nicht nur an, sie fassen sich auch nicht wie Glas an. Dafür den gleichen Preis zahlen — No. Da es schon kurz vor Feierabend war und wir den „Schock“ erstmal verdauen mussten, vertagten wir die Bestellung auf unbestimmte Zeit.
Wir haben aber inzwischen den ersten Ärger überwunden und neue Ideen für die Auswahl der Fronten. Dazu später aber mehr. Bis hierhin muss ein Bild der bisherigen Planung für die neue Theke reichen. Daran wird sich nichts mehr ändern…. Hoffentlich. Auch im Namen der Küchenplanerin 😀

